Stellpultsystem GBS24
Kurzinformation!
Vorwort:
Obwohl sich die Bedienoberfläche dieses Stellpultsystems weitgehend an den Vorbildern orientiert ist sie jedoch keine Originalnachbildung eines DrS2 oder SpDrS60 Stelltisches.
Vielmehr als ein originalgetreuer Stelltischnachbau steht eine funktionale Bedienung als auch eine zweckmäßige Ausleuchtung hinsichtlich einer praxisorientierten Modellbahnanwendung im Vordergrund. Zudem soll das Bausatzsystem mit dazu beitragen das Interesse am Eigenbau von Stellpulten zu wecken.
Die schon soweit wie möglich vorgefertigten, und bis ins kleinste Detail durchdachten Bausätze gewährleisten einen einfachen und sicheren Zusammenbau.
Wegen der unterschiedlichen Gleisbilddarstellungen kann jedoch das Stellpultlayout nicht Bestandteil des Bausatzes sein. Das Gleisbild muss daher vom Erbauer selbst erstellt werden.
Da in der heutigen Zeit der Umgang mit einem PC zur Normalität gehört dürfte die Erstellung der nur 150x100mm abmessenden Gleisbilder in aller Regel kein Problem darstellen. Wer jedoch die Gleisbildgestaltung nicht selbst in die Hand nehmen möchte dem stehe ich gerne mit meinem Layoutservice zur Verfügung.
Die Darstellung des Gleisbildes kann weitgehend frei gestaltet werden. Lediglich die Platzierung der Leuchtdioden und Taster sind jeweils zu berücksichtigen. Die symmetrisch angeordneten Einbaupositionen der Leuchtdioden erlauben es zudem die Signalbilder auch links vom Gleis anzuordnen. So ist das Stellpultsystem gleichermaßen für den links verkehrenden Zugbetrieb geeignet.
Für die Montage der Modulbausätze sind weder spezielle Fachkenntnisse noch besondere handwerkliche Fähigkeiten erforderlich. Auch die in jeder gut ausgerüsteten Bastelwerkstatt vorhandenen Werkzeuge sollten im Normalfall für die durchzuführenden Arbeiten genügen.
Bausatzbeschreibung:
Das in Sandwichbauweise zu erstellende Modul besteht aus einer Front- und zwei Leiterplatten die mit Abstandshaltern verschraubt werden. Diese spezielle Bauweise sorgt für einen mechanisch stabilen und zugleich Platz sparenden Aufbau. Das Stellpultmodul hat eine Größe von 150x100mm. Die Einbauhöhe beträgt inklusive der Stellfüße 36mm.
Die aus 4mm Hart-PVC bestehende Frontplatte dient zur Aufnahme des Gleisbildlayouts, der Leuchtdioden als auch der Tasterstößel. Für die Aufbringung des Gleisbildes ist die Oberseite bereits mit einer entsprechend vorbereiteten Klebefolie versehen.
Die Frontplatte ist in 24 gleich große Stelltischfelder unterteilt. Die nur 25x25mm abmessenden Felder ermöglichen einen äußerst kompakten Stelltischbau. Jedes Stelltischfeld sieht für den Einbau der Leuchtdioden und Taster 9 gleichmäßig angeordnete Einbaupositionen vor. So ist, in Verbindung mit den Duo-Leuchtdioden, eine umfassende Ausleuchtung des Stellpults gegeben.
Auf der Frontplattenunterseite sind die 24 Stelltischfelder deutlich zu erkennen. Die rote Eckmarkierung kennzeichnet das 1. Tischfeld (A1). Neben den 4 Montagebohrungen sind bereits alle 216 (24x9) möglichen Einbaupositionen mit 1,3mm Sacklöchern versehen. Für die Montage der Leuchtdioden und Taster brauchen somit nur noch die jeweils in Betracht kommenden vorgebohrten Einbaupunkte einheitlich auf 3,1mm aufgebohrt werden. Ein entsprechender Bohrer liegt allen Bausätzen bei.
Die in der Mitte des Moduls angeordnete Leiterplatte dient zur Aufnahme der Leuchtdioden. Die LED-Platine hat die Abmessungen von 148x98mm, und ist somit ringsherum 1mm kleiner als die Frontplatte. Hierdurch wird sichergestellt, dass das passgenaue Zusammenfügen der Module nicht durch die Platinen behindert wird.
Die LED-Platine sieht ebenfalls eine mögliche Aufnahme von bis zu 216 Duo-Leuchtdioden vor. Zur Reduzierung der Ausleuchtungsöffnungen kommen ausschließlich DUOLEDS mit 3 Anschlüssen zum Einsatz. Die jeweils drei zusammengehörenden Aufnahmebohrungen der LEDS gehen aus dem Bestückungsaufdruck eindeutig hervor. Zusätzlich sind auch noch die "roten" Kathodenanschlüsse der LED´s durch einen Querstrich besonders gekennzeichnet.
Zwecks Durchführung der Tasterstößel wird an den betreffenden Einbaustellen die dort vorhandene 0,8mm LED Aufnahmebohrung ebenfalls auf 3,1mm aufgebohrt. Die um jedes Stelltischfeld herum angeordneten Langlöcher ermöglichen die unmittelbare Wegführung der LED-Anschlusslitzen. Nach Fertigstellung der Einbau- und Lötarbeiten werden die Litzen durch die Langlöcher ausgefädelt und abschließend die LED-Platine mit der Frontplatte verschraubt.
Bei der unteren Leiterplatte handelt es sich um die Taster-Platine. Wie der Name schon verrät dient diese zur Aufnahme der Stelltaster. Auch diese Leiterplatte ist aus den schon zuvor genannten Gründen gleichfalls 148x98mm groß.
Je Stelltischfeld ist der Einbau von bis zu 3 Tastern vorgesehen. Die Leiterplatte kann somit insgesamt 72 Taster aufnehmen. Die möglichen Einbaupositionen aller Taster sind auf der Leiterplatte aufgedruckt.
Da die Bedienung der Taster nicht direkt erfolgen kann werden diese über kleine Tasterstößel betätigt. Die Stößel werden durch die zuvor, in Frontplatte und LED-Platine eingebrachten Durchführungsöffnungen präzise und zuverlässig geführt. Auch die Taster-Platine verfügt über die zur Wegführung der Anschlusslitzen notwendigen Langlöcher.
Nach Einbau der Taster und Beendigung aller Lötarbeiten werden sowohl die Anschlusslitzen der Taster als auch die der LED´s durch die Langlöcher der Taster-Platine ausgefädelt. Bevor jedoch die Leiterplatte mit der LED-Platine verschraubt werden kann, müssen zunächst alle Tasterstößel in die Durchführungsöffnungen eingesetzt werden.
Leuchtdioden und Taster:
Die Leuchtdioden und Taster gehören nicht zum Lieferumfang der Bausätze!
Da der Bedarf an Leuchtdioden und Tastern, je nach Gleisbilddarstellung und Umfang der Ausleuchtung, von Modul zu Modul stark voneinander abweicht sollten diese Bauteile hinsichtlich des gesamten Stelltischprojekts bedarfsgerecht geordert werden.
Für die Ausleuchtung der Stellpultmodule werden ausschließlich DUOLEDS mit drei Anschlüssen verwendet. Diese Bauart vereint zwei verschiedenfarbig leuchtende LED´s in einem Gehäuse.
Da für die Steuerung von Modelleisenbahnen überwiegend Computer- und Digitalsysteme zur Anwendung kommen werden somit auch externe Schaltaufgaben, wie z. B. das Ein -und Ausschalten von Leuchtanzeigen, elektronisch bewirkt. Hierbei wird im Regelfall immer die Masse (Minus) geschaltet. Von daher kommen nur Bicolor-Leuchtdioden mit einem gemeinsamen Anodenanschluss (Plus) zum Einsatz. Die Leuchtdioden können so direkt über die negativen Kathodenanschlüsse angesteuert werden.
Die gemeinsamen Anodenanschlüsse aler LEDS sind bereits durch eine entsprechende Auslegung der LED-Platine miteinander verbunden. Es genügt somit ein einziger Anschluss an das Pluspotential der Versorgungsspannung.
Die drei geteilten Tasterausführungen mit ihren filigran wirkenden Tasterkappen sorgen für ein ansprechendes und zugleich vorbildähnliches Erscheinungsbild der Stelltischoberfläche. Da die Tasterkappenbeschaffung immer mit Abnahme einer sehr großen Stückzahl je Farbe verbunden ist, stehen vorerst nur weiße Tasterkappen zur Verfügung.
Abschießend noch 3 Bider die das Aufbringen der Gleisbildfolie verdeutlichen.








