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MTK Servo-Stellantriebe  ♦  Die bewegende Lösung!


Zuverlässig

Praxistauglich

Modularer Aufbau

Universell einsetzbar

Präzise Stelleigenschaften

Dezentrale Stromversorgung

Minimaler Verdrahtungsaufwand

Vorwort:

Genauso wie beim großen Vorbild ist auch bei einer Modelleisenbahn das zuverlässige Stellen von Weichen eine der fundamentalsten Voraussetzung um einen sicheren Betriebsablauf zu gewährleisten. Von daher haben  Weichenantriebe eine besondere sicherheitsrelevante Aufgabe zu erfüllen..

Im Gegensatz zu herkömmlichen Weichenantrieben sind Servo-Stellantriebe aufgrund ihrer speziellen Stelltechnik für die hier gestellte Aufgabe geradezu prädestiniert. So lassen sich beispielsweise die Weichenendlagen oder auch die Stellgeschwindigkeit mittels eines kleinen anschließbaren Programmiergeräts schnell und komfortabel einstellen. Zudem werden die Endlagen kontinuierlich etwa 50-mal in der Sekunde durch einen Vergleich von Soll- und Istwerten auf ihre richtige Lage hin überwacht und bei geringsten Abweichungen sofort korrigiert.

Da Servoantriebe weder eine offen liegende Stellmechanik noch verschleißende Motorendabschalter besitzen sind sie von der mechanischen Funktionalität her auf Dauer wesentlich zuverlässiger als herkömmliche Weichenantriebe. Zudem sind sie auf Grund ihres vollständig gekapselten Gehäuses aller bestens gegen äußere Einflüsse geschützt.

Auf Grund der besonderen Eigenschaften liegt es auf der Hand, dass ein derartiger Stellantrieb über das Schalten von Weichen hinaus noch für eine Vielzahl weiterer Stellaufgaben auf der Modelleisenbahn einsetzbar ist, wie z.B. das Stellen von Formsignalen, das Drehen von Wasserkränen oder auch das Schließen und Öffnen von Bahnschranken oder Schuppentoren.

Allerdings ist für den Betrieb der Servo-Stellantriebe ein etwas höherer technischer Aufwand erforderlich. So benötigen die Servos neben der üblichen Betriebsspannung (4,5 bis 6 Volt) noch zusätzlich eine Steuerspannung. Diese Impulsspannung muss mittels einer externen Elektronik, welche hier Servocontroller heißt, bedarfsgerecht erzeugt und über eine dritte Anschlussleitung dem Servo zugeführt werden. Der Servocontroller ist somit die zentrale Schaltstelle eines jeden Servo-Stellantriebs.
 

Das Stellsystem:

Das MTK Servo-Stellsystem basiert auf ein ganzheitliches Antriebskonzept. Zur Erzielung optimaler Stelleigenschaften sind alle Antriebskomponenten, von der Stromversorgung bis hin zum Servo, genau aufeinander abgestimmt. Zudem wurde bei der Entwicklung dieses Stellsystems sehr großen Wert auf die Verwirklichung der folgenden Eigenschaften gelegt.

Zuverlässigkeit

Die Zuverlässigkeit wird in erster Linie durch die mechanische und elektrische Ausführung des Servos als auch von der Beschaffenheit des Servocontrollers bestimmt. Von daher kommen bei diesem Stellsystem nur die qualitativ hochwertigen Hitec-Standardservos HS-311 zum Einsatz. Damit die Stellaufgaben zuverlässig erfüllt werden können verfügt jeder Servoantrieb über eine eigene, autark arbeitende Steuerungselektronik mit separatem Mikrocontroller. Um jegliche Störeinflüsse von vorn herein zu begegnen werden daher keine Fremdsignale, wie beispielsweise die des Digitalsystems, von den Servocontrollern mit aufbereitet.

Praxistauglichkeit

Ob Servo-Stellantriebe auch praxistauglich sind zeigt sich spätestens bei der Montage der Bausätze als auch beim Einbau der einzelnen Komponenten in die Anlage. Von daher werden für die Bestückung der Elektronik keine SMD-Bauteile verwendet. Somit dürfte jeder Anwender in der Lage sein die Bausätze problemlos zu montieren. Da der Einbau der Servoantriebe als auch der Elektronikmodule in den meisten Fällen unter widrigen Arbeitsbedingungen erfolgt, wie z.B. unzureichende Lichtverhältnisse, auf dem Rücken liegend und über Kopf arbeitend, eingeschränkte Platz- und Sichtverhältnisse etc., ist es um so wichtiger, dass die Montage der einzubauenden Module gut von der Hand geht. Von daher sind miniaturisierte Elektronikmodule oder auch Miniservos für die hier gestellte Aufgabe nicht geeignet. Fazit: Kleiner ist nicht immer feiner.

Modularer Aufbau

Das modulare Antriebskonzept hat sich seit Einführung des MTK Servo-Stellsystems bestens bewährt. So ist man beim Einbau der Systemkomponenten sehr flexibel da die einzelnen Module genau dort platziert werden können wo es am zweckmäßigsten ist. Desweiteren können je nach Verwendung der Stellantriebe diese individuell und bedarfsgerecht zusammen gestellt werden.

Universell einsetzbar

Da zum Stellen der Servos lediglich eine 5-24V Gleichspannung erforderlich  kann somit das Stellsystem universell eingesetzt werden. Ob nun die Stellspannung analog mittels Taster, Schalter, Relais, Gleiskontakten etc. oder durch Digitalsysteme ausgegeben wird ist völlig unbedeutend. Auch ob es sich hierbei um eine Impuls- oder Dauerspannung handelt ist ebenfalls belanglos. Zur digitalen Ansteuerung stehen der Multifunktionsdecoder MFD und die MpC-Servosteckkarte 1332 als Zusatzmodule zur Verfügung. Es können aber auch vorhandene Digitaldecoder oder die MpC-Weichensteckkarten hierfür eingesetzt werden.

Präzise Stelleigenschaften

Das Stellverhalten von Servos ist sehr unterschiedlich. Von daher ist die mechanische und elektronische Ausstattung des Servos von entscheidender Bedeutung. So können bei Verwendung eines anderen Servos die Stelleigenschaften stark beeinträchtigt werden. Von daher ist es sehr wichtig, dass Servo und Servocontroller optimal aufeinander abgestimmt sind. Das Stellsystem ist so austariert, dass insgesamt sehr präzise Stelleigenschaften gegeben sind.

Dezentrale Stromversorgung

Da der Ausbau einer Modellbahnanlage in aller Regel eine längerfristige Angelegenheit ist, wird mit zunehmender Inbetriebnahme von Servoantrieben die Stromversorgung immer mehr belastet. Um hierdurch die Spannungsquelle nicht zu überlasten verfügt das MTK-Servo-Stellsystem über eine dezentrale System-Stromversorgung. Diese erlaubt den Betrieb von bis zu 32 Servos. Bei einer größeren Anzahl von Stellantrieben wird einfach eine zweite oder dritte Stromversorgung für dann wiederum jeweils 32 Servos eingesetzt. Somit kann die Stromversorgung hinsichtlich eines steigenden Energiebedarfs jederzeit schnell erweitert werden.

Minimaler Verdrahtungsaufwand

Durch den Einsatz von Flachbandkabeln wird der Verdrahtungsaufwand auf ein Minimum reduziert. So sorgen aufsteckbare Anschlussklemmen und Pfostenverbinder mit ihrer Schneid-Klemm-Technik für eine einfache und schnelle Verdrahtung. Somit gehört das zeitaufwendige Abisolieren, das Verdrillen und Verzinnen von Drahtenden, Crimpen oder das Anlöten von einzelnen Litzen der Vergangenheit an.